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5 (1836)
Entstehung
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nen Feind so rasch, als mein Pferd vermochte;aber es kam dem Tyrrells nicht gleich, dessenKraft beinah noch ungeschwächt war. Endlich jedocherreichte ich einen sehr steilen, beinah jähen Ab-hang. Ich war genöthigt, langsam und vorsichtigzu reiten; dieß focht mich aber weniger an, weilich überzeugt war, Tyrrell müsse die gleiche Vorsichtbeobachten. Meine Hand hielt die Pistole mit derEntschlossenheit wohl überlegter Rache gefaßt, alsein gellender, heftiger, einzelner Schrei an meinOhr schlug.

Kein weiterer Laut folgteAlles schwieg. Ebennäherte ich mich dem Fuß des Abhangs, als einPferd ohne Reiter an mir vorüber jagte. DerRegen hatte anfgchvrt und der Mond brach einigeMinuten aus dem Gewölke hervor; bei diesemLicht erkannte ich das Pferd, das Tyrrell ritt;vielleicht, dachte ich, hat es seinen Herrn abgewor-fen, und mein Opfer wird jetzt ganz in meiner Ge-walt seyn. Ich trieb mein Pferd rasch an, trotzdem, daß ich den Hügel noch nicht ganz hinunterwar. Ich erreichte eine auffallend öde Stellees war eine weite Strecke wüstes Land; rechtswar ein Teich, über den ein sonderbarer verdorr-ter Baum sich niederbeugte. Ich sah mich um,aber nichts Lebendiges regte sich. Ein dunklerund unvollständig sichtbarer Gegenstand lag zurSeite des Teichs ich eilte vorwärts barmherzi-ger Gott! mein Feind war meiner Hand cntron-