Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
139
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Jetzt, dachte ich, sey meine Zeit gekommen. Ichverdoppelte meine Eile und hatte ihn beinah er-reicht, als einige Reiter des Wegs kamen undmich nöthigten, wieder langsamer zu reiten. Ver-schiedene ähnliche Unterbrechungen traten ein, undverzögerten meinen Anschlag. Endlich mar dasFeld ganz rein. Ich spornte mein Pferd undwar meinem Feind auf den Fersen, als ich ihneinen andern Reiter erreichen sah der Reiterwaren Sie; ich biß die Zähne übereinander undschnaubte vor Ingrimm, als ich mich wieder ineinigem Abstand halten mußte. Kurz darauf ka-men wieder zwei Reiter an mir vorbei, und ichsah, wie diese, irgend eines Zufalls wegen, der Ih-nen begegnet, ihre Pferde anhieltcn, um Ihnenbeizustehen. Es scheint nach Ihrer Aussage überein weiteres Ereigniß, daß diese Männer Thorn-ton und sein Freund Dawson gewesen; damalsritten sie zu rasch vorbei, und ich war zu sehrin meine finstern Gedanken versunken, um sie be-obachten zn können; ich achtete nur immer ansSie und Tyrrell; manchmal ward mir mittelstdes Mondlichts der Umriß ihrer Gestalten sichtbar,manchmal unterschied ich nur (mit dem geschärftenSinn der Ängstlichkeit) den Schall der Hufe aufdem steinigten Boden. Zuletzt kam ein heftigerRegenschauer; denken Sie sich meine Freude, alsTyrrell Sie verließ und allein fort ritt.

Ich kam an Ihnen vorbei und verfolgte mei-