Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
138
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wie die Schlange mit ihrer Beute thut, von Fernedie Bewegungen meines Feindes zu beobachten.Vielleicht erinnern Sie sich noch, an einem Mann,der ans der Erde saß und einen Reitermantel trug,vorbeigeritten zu seyn? Ich brauche Ihnen nichtzu sagen, daß ich es war, dem Sie begegnetenund den Sie anrcdeten. Ich sah Sie an mir vor-beireiteu; aber im Augenblick nachher hatte ichden Vorfall vergessen. Ich blickte nach dem fer-nen , wogenden Getümmel, wie Kinder nach denGestalten eines Schattenspiels; wußte kaum, obmich mein Auge täuschte, fühlte auf mir die Em-pfindung eines gewissen betäubenden und geister-haften Schauders lasten, und bestärkte mich indem Glauben, daß mein Leben nicht scy wie dasLeben der Geschöpfe, die an mir vorübergicngen.

Der Tag neigte sich zum Ende; ich gieng zu-rück nach meinem Pferd kehrte wieder auf denRennplatz und folgte in einer möglichst unver-dächtigen Entfernung Tyrrells Bewegungen. Ergieng in die Stadt zurück, hielt sich dort auf, er-schien am Spieltisch, blieb da kurze Zeit, kehrtein sein Wirthshaus zurück und verlangte seinPferd.

Bei all diesen Bewegungen gieng ich dem Ge-genstand meiner Verfolgung nach; und mein Herzschlug vor Freuden hoch auf, als ich ihn zuletztallein, bei aubrccheuder Dämmerung, wegreiten sah.Ich folgte ihm, bis er die Hauptstraße verließ.