Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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daß es ihr unmöglich sey, mich zu sehen. Ich ver-ließ das Haus und kehrte voll verworrener Muth-maßungen in meine Wohnung zurück.

Der folgende Tag war einer der wichtigstenmeines Lebens. Ich stand nachdenklich bei meinemKamin und horchte mit der ernsthaftesten Aufmerk-samkeit auf eine kurzathmige Drehorgel, die mei-nem Fenster gegenüber aufgestellt war, als BcdvsSir Reginald anmeldetc. Es traf sich, daß ich die-sen Morgen das Gemälde, das ich auf dem ver-häiWiißvollen Felde gefunden, aus dem Verwahr-sam, worin es gewöhnlich war, herausgenommenhatte, in der Absicht, es genauer zu untersuchen,ob nicht vielleicht bei sorgfältigerer Nachforschungsich eine zuvcrläßigere Hinweisung auf den Eigeir-thümer fände, als die Anfangsbuchstaben, nachThornton's Erklärung derselben

Das Gemälde lag auf dem Tisch, als Glan-villc eintrat. Mein erster Gedanke war: es wcg-zunehmcn und zu verbergen; mein zweiter: es lie-gen zu lassen und die Wirkung, die der Anblick des-selben Hervorbringen möchte, zu beobachten. Letz-teres beschloß ich wirklich zu thun, hielt es jedochfür eben so gut, den geeigneten Zeitpunkt zurAufdeckung des Bildes selbst zu wählen, und alsich an den Tisch kam, warf ich gleichgültig meinTaschentuch darüber. Glanville trat rasch auf michzu und seine Miene, gewöhnlich verschlossen und