Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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der ersten Gelegenheit an ihm ausznlassen Wil-lens war.

Ich gieng an der Lady Roseville Thüre vor-bei. Obgleich es spät war und ich also nur geringeWahrscheinlichkeit hatte, sie zn Hans zn treffen,hielt ich doch schon die Möglichkeit der Müheeiner Nachfrage werth. Zu meiner angenehmenUeberraschung ward ich angenommen; Niemand warim Empfangzimmer. Der Diener sagte, Lady Ro-seville sey in diesem Augenblick in Anspruch ge-nommen , würde aber sehr bald mich sehen, undbat mich zu warten.

Von mannigfaltigen Gedanken aufgeregt, giengich in der Unruhe meines Gcmüths durch die wei-ten Räume, welche der Lady Roseville Empfang-zimmer ausmachtcn, hin und her. Am äußerstenEnde war ein kleines Boudoir, wo nur die weni-gen Begünstigten der Göttin Zutritt hatte». Alsich mich diesem näherte, hörte ich Stimmen underkannte im nächsten Augenblick die tiefen TöneGlanville's. Ich wandte mich rasch weg, um dasGespräch nicht zu hören; aber kaum hatte ich dreiSchritte gemacht, als der krampfhafte Laut weib-lichen Schluchzens mir ins Ohr drang. Gleichnachher hörte ich Tritte die Treppen hinunter unddie Hausthüre gieng auf.

Minuten verstrichen und ich ward ungeduldig.Der Diener kam wieder herein Lady Rosevillesey so plötzlich und ernsthaft unpäßlich geworden,