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ihr erst ihren Charakter; ein großer Geist, zumBeispiel, wünscht zu glänzen, oder ist eitel, ingroßen Thaten; ein leichtfertiger in Frivolitätenund so fort nach den Unterschieden menschlicherBegabung. Aber ich kann Herrn Clarendon nichtdarin beipflichten, daß meine Bewunderung fürAlgecrnon Sidney (Cato bewunderte ich nie), imgeringsten durch die Entdeckung geschwächt werdensollte, daß sein Widerstand gegen die Tyranneigroßen Theils in der Eitelkeit wurzelte, oder daßeben diese Eitelkeit ihn tröstete, da er als ein Opferdieses Widerstandes fiel; denn was beweist dießmehr als nur soviel: daß unter den mannigfachenGefühlen seiner Seele: Zorn über Unterdrückung,der allen Menschen gemeinsam ist, — Enthusias-mus für Freiheit, der in ihm so mächtig war, —Neigung Andern wohlzuthun, — edler Stolz, sichselbst bis in den Tod unwandelbar getreu zu blei-ben, — daß unter allen diesen und einer Mengevon andern, eben so rühmlichen und reinen Gefüh-len, auch das vielleicht nicht unwirksame Gefühldes Verlangens war: sein Leben und sein Todmöchten in der Folgezeit richtig gewürdigt werden —coorellitii flimse collremvi virlutes — Verachtungdes Ruhms ist Verachtung der Tugenden! Be-trachte man doch nie diejenige Eitelkeit als einenFehler, welche sich darauf beschränkt: das Lob derRechtschaffnen für gute Handlungen z» wünschen.Es ist tugendhaft, sagt der beste unter den römi-