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und grämlich auftritt, und nicht süßtöncndwie 2lpollo' s Laute."
„Ach!" sagte ich, „wie viel schwieriger istdoch die Bildung geworden, als ehmals! Frü-her hatte inan nur Einen Zweck: Gelehrsamkeitzu erwerben, und jefit muß man sie sich nicht bloserwerben, sondern man muß auch wissen, wasdamit anfangen, wenn man sie hat; wahrlich esgiebt nicht wenige Fälle, wo die wahre Vollendungder gelehrten Bildung darin besteht: unwissend zuscheinen."
„Vielleicht," sagte Glanville, „dürfte diewahre Vollendung der Weisheit darin bestehen,die natürliche Unwissenheit sich zu erhalten. Wowar je der Mensch, der, wenn er Jahre, Leben,Gesundheit dem Streben nach Wissenschaft anf-gcopfert hatte, sich mit seinen Erfolgen hierin zu-frieden, durch seine Triumfe auf diesem Feldebelohnt gefühlt hätte! Der gesunde Menschenver-stand sagt uns, daß die beste Art, das Leben an-zuwcnden, der Genuß desselben ist. Der gemeineMenschenverstand weist uns auch auf die gewöhn-lichen Mittel des Lebensgenußes hin: Gesundheit-zureichendes Auskommen und Befriedigung, abergemäßigte Befriedigung unserer Leidenschaften.Was hat dieß Alles mit der Wissenschaft zu thun?"
„Ich könnte Ihnen sagen," versetzte Vincent,„daß ich selbst kein müßiger oder lässiger Forschernach den verborgenen Schätzen des Geistes gewesen