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hundert Bänden liefern; sie sind ein bemunderns-werthcs Museum von übelgeordneten Merkwür-digkeiten; — Diamanten, geschmacklos gefaßt; aberEiner davon würde unter den Händen des geschick-ten Juweliers unschätzbar seyn. Die Dichter derZukunft werden ihn benützen, wie Merkur, nachseiner eigenen Uebcrseynng des Homer, die Schild-kröte, der er im Tode süßen Ton entlockt;"ihre Leyern werden aus seiner Schaale ") gemachtseyn.
„Wenn ich recht nrtheile," sagte Claren-don, „so waren seine literarischen Fehler diese:er war zu gelehrt in seiner Poesie, und zu poe-tisch in seiner Gelehrsamkeit. Gelehrsamkeit istder Fluch des Dichters. Stellen Sie sich vor, wieschön Petrarka seyn würde ohne Einmischung derplatonischen Lehren; bedenken Sie Cowley's üppigeEinbildungskraft, wenn er sie frei unter den er-habenen Gegenständen der Natur schweifen ließe,statt unter den kleinlichen und peinlichen Produk-ten der Kunst. Selbst Milton, der vielleicht ei-nen anmuthigeren und prachtvoller» Gebrauch vonder Gelehrsamkeit machte, als irgend ein Dichter,würde weit mehr allgemeinen Beifall gefundenhaben, wenn er sich mehr an das Gewöhnlicheund Bekannte gehalten hätte. Poesie ist für dieMenge — gelehrte Bildung für Wenige. Je
*) 8li«II heißt im Englischen Schaale.