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Was mich betrifft, so nahm ich bei der LadyRoseville mehr Antheil an der Unterhaltnng, alsich sonst gewöhnlich pflege; gemäß meiner Lcib-Filosofie, bin ich fröhlich unter den Ernsten, undernst unter den Fröhlichen, und vielleicht ist dießeine richtigere Methode beide zu behandeln, alsman auf den ersten Blick meinen sollte; denn Ge-genstände, die man gewöhnlich mit Wichtigkeitabhandelt, verdienten zum größten Theile Spott,und was wir als Bagatelle ansahen, wächst oftzu einer Bedeutung heran, wovon wir uns, ehder Strom der Ereignisse es ergriff, nichts träu-men ließen.
Vincent schlug ein Buch auf; es waren Shel-ley's hinterlaffene Gedichte. „Wie schön," sagteer, „sind manche davon; aber es sind schöneBruchstücke von einem Gebäude in schlechtem Ge-schmack; sie sind unvollkommen, für sich selbst be-trachtet, und fehlerhaft rncksichtlich der Schule, dersie angehören ; und doch, wie sie sind, verrathensie die Meisterhand. Sie sind wie die Gemäldevon Paul Veronese; — oft beleidigen sie das Auge,empören das Urtheil, aber athmen eine gewisseGroßartigkeit und Erhabenheit: selbst ihre Fehlersind majestätisch; nicht dieß Zeitalter und vielleichtauch kein anderes, wird ihnen volle Gerechtigkeitwiderfahren lassen; aber die Jünger späterer Schu-len werden an diesen Resten glänzende Beutemachen. Shelley's Schriften könnten Stoff zu