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Vincent machte seine Kenntnisse durch Citateoder Metafern oder Originalität irgend einerArt, worin er sie einzukleiden wußte, geltend.Lady Roscvillc sprach selten viel, oder wenn siees that, so war cs mit mehrAnmuth als Gründ-lichkeit. Sie war von Natnr schwermüthig undsinnend, und ihre Bemerkungen trugen die Fär-bung ihres Gcmüths; aber sie war zugleich eine<ke I-> cour und als solche an Verstellunggewöhnt; ihr Gespräch war heiter und scherzhaft,während die Empfindungen, die sich darein kleide-ten , ernst und trüb waren.
Ellen Glanville hörte mit Aufmerksamkeit zu,war aber selbst im Gespräch schüchtern. Obgleichihr Wissen nach Umfang und Mannigfaltigkeit so-gar männlich heißen konnte, hatte sie doch eineAbneigung, es zu entfalten; das Kindliche, Leb-hafte, Zarte waren die äußerlichen Züge ihresCharakters. — Die Blumen blühten, sichtbar demAuge, aber der Schatz war in der Tiefe; manbemerkte die Schönheit von jenen, aber manträumte kaum von dem Werth des letzten;.
Glanville's Lieblingsart sich auszusprechen warbündig und sentenzenrcich. Er liebte die Müheder Ausführungen im Einzelnen nicht; den Er-trag von jahrelangem Forschen drängte er inEinen Sah zusammen. Zuweilen war, was ersprach, poetisch, zuweilen falsch; aber im Allge-meinen dunkel, melancholisch und bitter.