Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
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fieur Margot, mit staunender Feierlichkeit; „dießist unmöglich, denn dieses Zimmer ist drei Stock-werke hoch und demnach müßte ich in Stücke zer-schmettert werden."

„Keineswegs," antwortete die Dame, „in derEcke des Zimmers dort ist ein Korb, an welchenich, Ihren Entschluß vorausschend, schon rin Seilbefestigt habe; in diesem Korb können Sie hinun-terkommen. Sehen Sie, mein Herr! welche Hülfs-mittel eine vorsorgende Liebe herbeischaffen kann!"

„Hem," sagte sehr leise Monsieur Margot,der wenig Lust zu der ihm angesonuenrn Reisedurch die Luft empfand, „aber das Seil könntereißen, oder Ihre Hand es entschlüpfen lassen!"

„Befühlen Sie das Seil," rief die Dame,„beruhigen Sie sich hinsichtlich Ihrer ersten Be-denklichkeit; und die zweite anlangend können Sie,wie können Sie daran zweifeln, daß meine zärt-liche Neigung mich nicht doppelt so besorgt umIhre Person machen werde, als um die meinige?Pfui! wie undankbar, Monfleur Margot! Pfui!"

Der melancholische Ritter warf einen klägli-chen Blick auf den Korb.

„Madame," sagte er, „ich gestehe, großenWiderwillen gegen Ihren Vorschlag zu empfinden;lassen Sie mich den gewöhnlichen Weg die Treppenhinuntergeheu; Ihr Handschuh wird eben so gutaufgehoben, ob Ihr Anbeter durch die Thüre oderdurchs Fenster hinnntcrsteigt. Nur in dem Fall,

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