Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
128
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Madame, wenn die gewöhnlichen Mittel nicht aul-reichen, sollen wir zu außerordentlichen greifen."

, Gehen Sie, Herr," rief Mrs. Green, ,.ge-hen Sie, Ich erkenne jetzt, daß Ihre Ritterlichkeitnur Schein war. Thö>i», die ich war, Sie so zuliebe», wie ich that! Thörin ich! daß ich da einenHelden vermulhete, wo ich jetzt einen-"

Halten Sie ein, Madame, ich werde gehor-chen , mein Herz ist stark. Sehe» Sie nur zu,daß dal Seil-"

Vortrefflichster Monsieur Margot!" rief dieDame, gieng in ihr Ankleidezimmer und rief ihreKammerfrau zu ihrem Beistand. Das Seil hatteeine, jede Bedenklichkeit niederschlagende, Dicke,der Koib befriedigte durch seine Geräumigkeit alleAnsprüche. Da« Seil ward an einem festen Hackenbefestigt und der Korb Hinabgelaffen.

Ich gehe, Madame!" sagte Monsieur Mar-got, indem er das Seil befühlte,aber es ist inder Tkat da« halsbrecheudste Unternehmen!"

Gehen Sie, mein Herr, und der Gott de«h. Lutwigs beschütze Sie!"

Halt!" sagte Monsieur Margot,lasse» Sicmich weinen Ueberrock holen, die Nacht ist kaltund mein Hauskleid dünn."

Nein, nein, edler Ritter!" erwiederte dieDame.Ich liebe E>e in diesem Kleide; es giebtIkuen »in gan, bezauberndes, aumuth«volle< undehrwürdiges Aussehen!"