Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
126
Einzelbild herunterladen
 

noch zu zeige», daß Eie die Meinung, die ich vonIhnen faßte, verdienen. Es ist nicht Ihre Person,Monsieur Margot, die wich gewonnen hat; nein!es ist Ihre ritterliche und adelige Gesinnung; be-weise» Sie, daß diese probehallig ist, und Siekönnen von meiner Bewunderung Alles fordern!"

,,Wie soll ich eS zeigen, Madame?" fragtMonsieur Margot sich erhebend, und anmuthsvollsein meergrünes Kleid enger zusammenziehend.

,,Durch Ihren Muth, Ihre Ergebenheit undIhre Galanterie! Ich verlange nur Eme Probe,-Sie können sie auf der Stelle geben. Sie erin-nern sich, mein Herr, daß in den Tagen der Ro-mantik eine Dame ihren Handschuh in die Bühnehiuunterwarf, wo ein Löwe sich gelagert hatte, undihren Liebhaber denselben aukheben hieß. MonsieurMargot, die Aufgabe, die ich Ihnen auferlege, istminder streng. Sehen Cie nnd damit öffneteMrs. Green das Fenster sehen Sie, ich warfhier meinen Handschuh auf die Straße hinausholen Sie mir ihn herauf!"

,,Jhre Befehle sind mir Gesetze," versetzte derromantische Margot,ich will sogleich gehen," undgieng auf die Thüre zu.

Halten Sie, Herr!" sagte die Dame,Siekönne» nicht auf diese einfache Art hinuntergehen;Sie müssen denselben Weg machen wie mein Hand-schuh; zum Fenster hmaus!"

Zum Fenster hinaus, Madame!" sagte Mon-