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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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gnädig verfahren wird. Nein, mein Sohn, ein Bleichcs-Gestchtsoll nicht sein eigenes Lob singen, »nd hoffe», daß es vor Gottangenehm sey."

Etwas in seiner Erwartung getäuscht, trat der junge Heldeinige Schritte bescheiden zurück, indem er den HinzukommendenPlatz machte, heranzutreten. Middleton ergriff eine der magere»Hände deS Sterbenden, und, kaum Herr seiner Stimme, gelang esihm doch, ihn von seiner Gegenwart zu unterrichten. Der alteMann horchte wie Jemand, dessen Gedanken bei einem sehr fernenGegenstände weilen, aber als es dem Andern gelungen war, sichverständlich zu machen, daß Er hier sey, drückte sich bald einefreudige Wiedererkennung in seinen matten Zügen ans.

Ich hoffe, Ihr habt die nicht so bald vergessen, denen Ihreinst so wesentliche Dienste leistetet," sagte Middleton.Es würdemich schmerzen, müßte ich glauben, daß mein Gedächtniß nicht ebenso gut bei Euch aufbewahrt sey."

Wenig von dem, waö ich je gesehen, ist vergessen," erwiederteder Wildsteller.Ich bin nun am Schluß mancher mühseligenTage, aber da ist doch auch kein Einziger darunter, auf den ichnicht gern zurückblickte. Ich erinnere mich Enrer wohl, und Aller,die mit Euch waren; ach, »nd auch Eures Großvaters, der vorEuch kam. Es freut mich, daß Ihr wieder auf diese Ebenengekommen, denn mich verlangte nach Einem, der Englisch spricht,da man auf die Tauschhändler in diesen Landstrichen hier wenigVertrauen setzen kann. Wollt Ihr, junger Mann, einem alten undsterbenden Manne einen Dienst erweisen?"

Nenne ihn," sprach Middleton,er soll geleistet werden."

Es ist eine weite Reise, um solche Kleinigkeit dahin zu sen-den ;" Hub der Alte wieder an» der in kurzen Zwischenräumen, wieKraft und Athem es zulicßen, sprach.Eine weite und schwierigeReise ist es, aber Freundschaft und Wohlwollen sind Dinge, die