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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Als Hart-Herz seine Gäste vor den Sterbenden hingestellt,beugte er sich, nach einer eben so gut vom Kummer als vom An-stande herrührcnden Pause, ein wenig vorwärts, und fragte:

Hört mein Vater die Worte seines Sohnes?"

Sprich," erwiederte der Wildsteller in Tönen, die aus derinnersten Brust hcrvorkamen, welche aber grauenhaft deutlich wur-den durch die ringsum herrschende Todtenstille.Ich muß jetztvon dem Dorfe des Loups scheiden, und nicht mehr weit hin wirdmir Eure Stimme nachtünen."

Der weise Häuptling darf um seine Reise keine Sorge tragen,"fuhr Hart-Herz mit einem Eifer fort, der ihn für den Augenblickvergessen ließ, daß Andere ebenfalls warteten, um seinen Adoptiv-vater anzuredcn,ein hundert Loups werden seinen Pfad vonDornen reinigen."

Pawnce, ich sterbe, wie ich gelebt, als ein Christ," erwiederteder Wildsteller mit einer Kraft in seiner Stimme, welche auf seineHörer dieselbe Wirkung hervorbrachte, als wenn eine lange verstopftgewesene Trompete, nach anfänglich dumpfen und hohlen Lauten,plötzlich in Helle und klare Töne ausbricht.Wie ich in's Lebengekommen, will ich es auch verlassen. Pferde und Waffen braucheich nicht, um zu stehen vor dem großen Geiste meines Volkes. Erkennt meine Farbe und wird nach meinen Gaben auch meineThaten beurtheilen."

Mein Vater muß erst meinen jungen Leuten erzählen, wieviele Mingos er erschlagen, und welche Thaten der Tapferkeit undGerechtigkeit er verrichtet, daß sie wissen, wie sie ihm nachahme»sollen."

Die Stimme eines Prahlers darf man nie in dem Himmeleines weißen Mannes hören!" erwiederte feierlich der Alte.Wasich gethan, das hat Er gesehen. Seine Augen sind immer offen.Das, was wohl gethan, dessen wird er sich erinnern; worin ichgefehlt, wird er nicht vergessen zu bestrafen, wiewohl er dabei