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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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er,steig' auf den Felsen und steh' Dich um, ob wir sicher sind,daß uns Niemand nahe kommt."

Während sein Neffe diesem Befehl nachkam, schosse» Strahlender wieder anflebenden Hoffnung über die zitternden Gesichtszügedes Seelenverkäufers. Der Bericht fiel günstig aus; es zeigte sichnichts Lebendes, bis auf die abziehenden Gespanne. Ein Bote kamindessen von de» letzteren in augenscheinlicher Hast heran. Jsmaelerwartete seine Ankunft. Er empfing aus den Händen eines derverwunderten und erschreckten Mädchen ein Fragment jenes Buches,welches Esther mit so großer Sorgfalt aufbewahrt hatte. DerWater schickte das Kind fort, und gab nun die Blätter in die Händedes Verbrechers.

Esther hat Euch dies gesendet," sagte er, damit Ihr EuchGottes in Euren letzten Stunden erinnern möchtet."

Segen über sie, Segen über sie! Eine gute und freundlicheSchwester war sic mir! Aber ich muß Zeit haben, daß ich lesenkann. Zeit, mein Bruder, Zeit!"

Zeit soll Euch nicht fehlen. Ihr sollt Euer eigener Henkersehn; dieses bejammernswerthe Amt will ich ans meinen Händengeben."

Jsmael ging daran, seinen neuen Entschluß in's Werk zusetzen. Die unmittelbare Besorgniß des Seelenverkäufers warddurch die Vorspiegelung, daß er vielleicht noch Tage lang lebenmöchte, obgleich seine Bestrafung unvermeidlich sey, beschwichtigt.Bei einem so kläglichen und elenden Menschen, wie Abiram, brachteein solcher Aufschub dieselben Wirkungen hervor, wie eine völligeBegnadigung. Er zeigte sich sogar ganz besonders thätig, bei denschrecklichen Vorrichtungen zu helfen, und unter allen Handelndenbei jener feierlichen Tragödie war die Stimme allein gesprächig undsogar scherzhaft.

Ein schmaler Sims des Felsens trat dicht unter einem derhöheren Weidenäste hervor. Er stand mehrere Fuß vom Boden