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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Bruder," sagte er in unnatürlich hastigem Geflüster, hörteich Euch?"

Meine Worte sind klar, Abiram White; Ihr habt einen Mordbegangen, und deshalb müßt Zhr sterben!"

Wo ist Esther? Schwester, Schwester, willst Du mich ver-lassen? Ach, Schwester, hörst Du nicht meinen Ruf?"

Ich höre Einen aus dem Grabe reden," antwortete Estherdumpf, als der Wagen an dem Ort, wo der Sträfling stand, vor-überfnhr.Es ist die Stimme meines Erstgebornen, die laut nachGerechtigkeit ruft! Gott habe Gnade, Gott habe Gnade mitDeiner Seele!"

Der Wagen fuhr langsam des Weges, und der verlasseneAbiram sah sich jetzt auch der letzten Hoffnung beraubt. Dochkonnte er noch immer nicht die Stärke sammeln, um dem Tode zubegegnen, und hätten ihm nicht seine Glieder jeden Beistand ver-sagt, würde er noch immer versucht haben, zu fliehen. Dann, inplötzlicher Umwandlung, von der Hoffnung zur gänzliche» Ver-zweiflung, sank er auf seine Kniee und begann ein Gebet, in wel-chem die Bitten um Gnade, zu Gott und seinem Verwandten, wildund lästerlich wechselten. Jsmael's Söhne wandten sich vor Ab-scheu von diesem fürchterlichen Schauspiel ab, und selbst desSquatters feste Natur wurde doch auch von diesem Bilde desElends ergriffen.

Möge Euch das gewährt werden, warum Ihr bittet," sagteer,aber ein Vater kann ein ermordetes Kind niemals vergessen."

Winselnd flehte der Unglückliche wenigstens um Aufschub. EineWoche, einen Tag, zuletzt eine Stunde; darum flehte er stufen-weise und mit dem ihrem Werthe angemessenen Ernst, sobald dasganze Lebe» in ihre kurze Dauer zusammengedrängt ist. DerSquatter schwankte, und zuletzt willigte er theilweise in die Bittendes Verbrechers. Sein Hauptvorsatz war jedoch nicht geändert,obgleich er in den Mitteln eine Abänderung traf.Abner," sagte