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Kennzeichen der schwellenden Prairien waren, wie gesagt, unter-brochen worden durch unregelmäßige Hügel, ab und zu aussteigendeFelsmassen und breite Waldgürtel.
Jsmael wählte eine Quelle, die am Fuße eines ungefährvierzig oder fünfzig Fuß hohen Felsens hervorrieselte, als einenfür die Bedürfnisse seines Viehes wohl geeigneten Platz. DasWasser befeuchtete unten eine kleine Erdwellc, die zur Vergeltungfür die erquickende Gabe einiges Gras hervorbrachte. Eine einsameWeide hatte in der angcschwemmten Erde Wnrzel gefaßt, und daihr kein anderer Baum den alleinigen Besitz des fruchtbaren Bodensstreitig machte, war der Stamm des Baumes neben und bis zurHöhe des Felsens angcschossen, dessen gezackter Gipfel einst vonden Weidcnzweigen beschattet worden. Aber seine Lieblichkeit wardahingegangen mit der Lebensader. Wie zum Spott für das dürf-tige Grün, welches der Fleck darbot, blieb er stehe», als ein edlesund feierliches Monument der frühern Fruchtbarkeit. Die größeren,seltsam gerissenen und gereckten Aestc breiteten sich noch immerweit aus, während der greise, weiße Stamm unten nackt und ver-wittert dastand. Kein Blatt, keine Spur von Vegetation warrings umher zu sehen. Der Baum schien durchaus ein traurigesBild der Gebrechlichkeit alles Daseyns, und ein Beweis, wie jedes,was da lebt, sich auch überleben könne.
Hier warf ZSmael, nachdem er den Andern ein Zeichen gege-ben, den Zug zu dieser Stelle zu führen, sich auf die Erde, undschien über seine Lage, die ihn einer so schweren Berantwortlichkeitaussetzte, nachzudenken. Seine Söhne kamen ihm sehr bald nach,denn kaum, daß ihr Vieh Futter und Wasser witterte, so drängteAlles eilig vor, und das gewöhnliche Geräusch und die Unruheeines Lagerplatzes traten ein.
Der Eindruck, den der Auftritt von diesem Morgen auf dieKinder Jsmael's und der Esther gemacht, war nicht so tief und vonkeiner so dauernden Art gewesen, daß sie deshalb die Bedürfnisse