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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Reise zusammen solle zurückgelegt werde«, oder in Gesellschaft, bisso und so viel Tage verstriche« wären. Aber da besagte Zeit voll-ständig abgelaufen, so wage ich es geradezu auSzusprechen, daßman de» Vertrag jetzt als verjährt ansehen könne."

Jsmacl!" unterbrach ihn die ungeduldige Esther,verlierekeine Worte mit dem Kerl, der Deine Knochen eben so leicht zer-brechen kann, als er sic wieder ansctzt, und lass' mir den Teufelund Giftmischer laufen! Mit Schachteln und Flaschen ist er einBetrüger. Gib ihm die Hälfte der Prairie und behalte die Anderefür Dich. Er ist mir der rechte Aeclimator! Ich wollte mir jadie Bengels in einer Woche ans jedem Fieber acclimatiren und ichwollte kein Wort dabei brauchen, nichts mehr und minder als dieRinde vom Kirschbaum, und vielleicht dazu ein Tropfen oder zweiHerzstärkung ans dem Westen. Eines ist gewiß, Jsmacl, ich liebekeinen Reisegefährten, der ein ehrliches Weib so mir nichts dirnichts zu Aerger und Schmerzen bringen kann, und das ganz, ohnesich zu bekümmern, ob Eines Wirtschaft dabei in Ordnung istoder nicht."

Das tiefe Dunkel, welches über des Squatters Stirn gelagertwar, wurde für den Augenblick durch einen Anstrich von Launeverscheucht, und er antwortete:

Andere Leute möchten wohl anders uriheilen, Esther, überdie Verdienste von des Mannes Kunst. Aber Wenns Dein Willeist, daß er von uns ziehe, so will ich auch nicht die Prairie Pflügen,damit's ein schwererer Weg wird. Freund, Ihr habt volle-Freiheit,in die Niederlassungen zu ziehen, und da würde ich Euch rathen,zu verweilen, weil Leute wie ich, die nur wenige Contracte schließen,fie auch nicht eben gern brechen sehen."

Und nun, Jsmael," erwiederte sein siegendes Weib,umunsere Familie ruhig zu halten, und Alles, was hier lodert undim Herzen kocht, zur Ruhe zu bringen, zeige jener Nothhaut undseiner Tochter," indem sie dabei ans den alten Le Balasrö und dieDie Prairie, 3. Aust. g2