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den Prairien. Mache mein Bruder seine Augen weit ans. Siehter nirgends einen Feind, den er schlagen möchte?"
„Wie lange ist es her, daß der Teton die Scalps seiner Kriegs-männer zählte, die in dem Rauch der Pawneehütten dörren? DieHand, die sie ablösete, ist hier, und bereit, aus achtzehn zwanzigzu machen."
„Gehe doch nicht der Geist meines Bruders auf einem Abwege.Wenn eine Rothhaut immerfort die andere tödtet, wer soll dannam Ende Herr in den Prairien bleiben, wen» kein Krieger übriggeblieben, um zu sprechen: Sie gehören mir. — Höre er doch
auf die Stimmen der alten Leute. Sie berichten uns, zu ihrenZeiten wären manche Indianer aus den Wäldern im Aufgangeder Sonne hervorgekommen, und sie hätten die Prairien mit ihrenKlagen über die Räubereien der Lang-Messer angefüllt. Wo einBleiches-Gesicht hinkvmmt, da kann ein Rother Mann nicht weilen.Das Land ist ihm zu eng. Sie sind immer hungrig. Sieh, hiersind sie schon!"
Als der Teton sprach, zeigte er auf Jsmael's Zelte, diedeutlich vor ihren Augen lagen, und hielt dann inne, um die Wir-kung seiner Worte auf den Geist seines arglosen Feindes abzuwartcn.Hart-Herz horchte, wie Jemand, dem eine ganze neue Gedankenreihedurch die Schlußfolgerungen eines Andern eröffnet worden. Sosann er ungefähr eine Minute, che er fragte:
„Was meinen dis weisen Häuptlinge der Siour, daß ge-schehen müsse?"
„Sie halten dafür, man müsse den Moccasins jedes Bleichen-Gesichtes eben so folgen, als der Spur des Bären; die Laug-Messcr,die in die Prairien kommen, müssen nie umkehren: offen müsse derWeg für alle sehn, welche kommen, und verschlossen Denen, welchegehen wollen. Dort sind ihrer viele. Sie haben Pferde undFlinten. Sie sind reich, aber wir find arm. Wollen die Pawneesmit den Tctons Rath Pflegen; dann werden sie sagen, sobald die