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sie bloß das Wildpret zu kochen, und nicht es zu tödten? Wollensie das Haar so dicht wachsen lassen über ihren Köpfen, daß ihreFeinde nicht wissen, wo sic die Schädelhant finden sollen? Geh',ein Pawneekrieger wird niemals wie ein Weib unter die Siour-Weiber treten!"
Ein fürchterlich wilder Blick schoß hervor aus des DahcvtahAntlitz, als er auf diesen beißenden Hohn horchte, aber schnell wußteer das Bittere zu überwinden und einen andern Ausdruck aufzufin-den, der sich besser für sein gegenwärtiges Vorhaben schickte.
„Das ist die Art, wie ein junger Häuptling vom Kriege sprechensollte," antwortete er mit merkwürdiger Fassung. „Aber Mahtoreehat das Elend von weit mehr Wintern gesehen, als sein Bruder.Wenn die Nächte lang waren, und die Finsterniß in seiner Hüttewohnte, und die jungen Leute schliefen, hat er nachgedacht überdas harte Loos seines Volkes. Er sprach zu sich: Teton, zähledie Scalpe in Deinem Rauche. Sic find alle roth bis auf zwei!Vernichtet der Wolf den Wolf, oder die Klapperschlange ihreSchwester? Ihr wißt es, das thun sie nicht. Deshalb, Teton,handelst Du unrecht, auf einer Spur zu gehen, die Dich in dasDorf einer Rothhaut führt, und mit dem Tomahawk in der Hand."
„Wie? der Siour wollte dem Krieger seinen Ruhm rauben?Er wollte zu seinen jungen Leuten sprechen: Gehet, grabt Wurzelnans in den Prairien, und sucht Höhlen, Eure Tomahawks darin zuvergraben, denn Ihr sehd keine tapferen Männer mehr?"
„Wenn Mahtoree's Zunge jemals dies spricht," erwiederte derschlaue Häuptling mit allem Anschein der Entrüstung, „so mögenseine Frauen sie ausschneiden, und sie verbrennen mit dem Abfallvom Büffel. Nein," fügte er hinzu, um einige Schritte sich demunbeweglich dastehenden Hart-Herz nähernd, als wolle er dadurchdie Reinheit seiner Gesinnung bekunden, „die rothen Leute bedürfengar keiner neuen Feinde; sie haben deren mehr als das Laub derBäume, mehr als die Vögel unterm Himmel, oder die Büffel in