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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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die Jäger der Bernde zu ihrem Lager zurückgeführt hatte, war vonihm keine der gewöhnlichen Vorsichtsmaßregeln der IndianischenKlugheit verabsäumt worden, damit seine Spur den Rügen seinerFeinde verschwinden möchte. Es gewann indessen den Anschein, alshätten die PawnceS nicht allein die Entdeckung seines Aufenthaltsgemacht, sondern als wären sie auch mit größter Kunst und Listbis dicht an die einzige Seite gekommen, wo man es für unnöthighielt, die üblichen Schildwachtreihen auSzustellcn. Die Wachen,lings der verschiedenen Höhenzüge rings um die Wohnungen,vertheilt, waren die Allerletzten, welche etwas von der Gefahrerfuhren.

In solchem Moment der Entscheidung war wenig Zeit zurBcrathnng. Dadurch, daß er in ähnlichen schwierigen Fällen seineGeistesgegenwart und Kraft sogleich an den Tag gelegt, hatteMahtoree sich ein so festes Ansehen unter seinem Volke erworbenund es war auch nicht wahrscheinlich, daß er es in diesem Augen-blicke verlieren würde, indem er durchaus nichts von Unentschlossen-heit vcrrieth. Mitten unter dem Aufschreien der Jugend, demGekreisch der Weiber und dem wilden Geheul der alten Heren,die an sich schon hinreichend gewesen wären, ei» Chaos in denGedanken des Mannes zu erzeugen, der weniger gewohnt war, inplötzlichen Nothfällen zu handeln, bekundete er sein volles Ansehen,indem er mit der Ruhe eines ergrauten Kricgsmannes seine BefehleauStheilte.

Während die Krieger sich bewaffneten, mußten die Knabenhinunter in den Grund nach den Pferden. Die Zelte wurdenhastig von den Weibern eingeriffcn und auf diejenigen von denLastthicren gelegt, mit denen man sich nicht in den Kampf wagenkonnte. Die Säuglinge wurden auf den Rücken ihrer Müttergepackt, und die Kinder, welche schon groß genug zum Marschirenwaren, trieb man wie eine Heerde unvernünftiger Thiere in einenZug zusammen. Wiewohl diese verschiedenen Bewegungen unter