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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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lautem Geschrei und einem Getöse erfolgten, der einem andernBauplatz von Babel glich, wurden sie doch mit unglaublicher Rü-stigkeit und Einsicht ausgeführt.

Indessen versäumte Mahtoree keine Pflicht, die ihm bei derVerantwortlichkeit seiner Stellung oblag. Von der Höhe, auf derer stand, konnte er vollkommen die Stärke und die Bewegungender feindlichen Partei überschauen. Ein grinsendes Lächeln zuckteüber sein Gesicht, als er fand, daß, was die Anzahl betraf, seineeigene Bande die andere bei weitem übertraf. Ungeachtet diesesVortheils waren doch noch ungleiche Punkte, welche den Ausgangin dem bevorstehenden Kampfe sehr zweifelhaft machten. SeinVolk gehörte zu den Einwohnern einer nördlichen und weit un-freundlicher« Gegend, 'als ihre Feinde, und war keineswegs reichin der Art Eigenthum, welche die eigentliche Wohlhabenheit derwestlichen Indianer bildet, nämlich in den hochgeschätzten Pferdenund Waffen. Die Bande ihm gegenüber war bis auf den letztenMann beritten, und er konnte nicht anders glauben, da sie ge-kommen, ihren größte» Helden zu befreien und zu rächen, als daßsie aus lauter Tapferen bestände. Andrerseits waren Manche ausseinem Gefolge weit besser auf der Jagd, als im Kampfe: Männer,sehr geschickt, die Aufmerksamkeit des Feindes zu täuschen, vondenen er aber wenig in einem verzweifelten Dienste erwarten konnte.

Auch die Pawnecs gegenüber verriethen, da sie so unerwartetglücklich in ihrem Hauptzweck gewesen, keine Absicht, die Sacheaufs Aeußerste zu treiben. Der Fluß bildete eine gefährliche Bar-riere, wollte man ihn im Angesicht eines entschlossenen Feindespassiren, und es würde sich jetzt vollkommen mit ihrer vorsichtigenKlugheit vertragen haben, wenn sie sich in diesem Augenblickezurückgezogen hätten, um ihren Angriff in der Dunkelheit und an-scheinend mit sicherem Erfolge zu machen. Aber in ihrem Häupt-linge lebte ein Geist, der ihn in dem Augenblicke weit über dengewöhnlichen Rang des Kriegers unter den Wilden erhob. Sein