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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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geschossen, es würde keine größere Verwirrung verursacht haben,als diese Handlung verzwciflungsvoller Kühnheit. Ein gellendesKlagegeschrei brach von den Lippen aller Weiber, und es war einAugenblick, wo selbst die ältesten Krieger ihre Besinnung verlorenzu Habs» schienen. Dieses stumme Erstaunen dauerte jedoch nureinen Augenblick. Ein Geschrei der Rachsucht folgte darauf an»hundert Kehlen, während eben so viele Krieger dabei vorsprangen,zur blutigsten Vergeltung entschlossen. Aber ein mächtiger undgebietender Ruf aus Mahtoree's Munde hielt sie zurück. DerHäuptling, in dessen Antlitz Täuschung und Wuth mit dem Ver-langen, gefaßt zu erscheinen, stritten, streckte einen Arm gegen denFluß aus, und däs ganze Geheimniß war erklärt.

Hart-Herz hatte fast schon die Hälfte des Grundes erreicht, derzwischen dem Abhang und dem Wässer lag. Zn demselben Augen-blicke kam eine Bande bewaffneter und berittener Pawnee's hintereiner der Höhen hervor, und galoppirte dem Rande des Stromeszu, in den, wie man deutlich hörte, der Flüchtling sich jetzt hinab-stürzte. Wenige Minuten genügten für seinen kräftigen Arm, umhinüber zu schwimmen, und dann verkündete das Freudengcschreivon der entgegengesetzten Seite den gedemüthigten Tetons denganzen Triumph ihrer Gegner.

Ncunulldzwanzigstes Kapitel.

Wenn der Schäfer nicht in Banden liegt, so laß ihnfliehen; der Fluch über ihn, die Foltern, die er fühlenwird, brechen den Rücken eines Mannes, das Herz einesUngeheuers.

Shakspcarc.

A!an wird leicht einsehen, daß die oben erzählte Begebenheitein gewaltiges Aufsehen unter den Siour erregte. Als Mahtoree