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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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halb vergessene Wesen. Sie stand sv demüthig und verschämt, wiees die Art der Indianische» .Mädchen ist, das Pfand ihrer früherenLiebe im Arme, ihm gerade im Wege. Einen Augenblick fuhr erzusammen; gleich darauf gewann er aber wieder den marmor-artigen Gleichmuts), welcher, sey es von Natur oder durch Kunst,in seinen Gefichtszügen lag, und deutete ihr gebieterisch an, Platzzu machen.

Ist nicht Tachechana die Tochter eines Häuptlings?" fragtesie mit unterdrückter Stimme, in welcher der Stolz gewaltig mitder Furcht kämpfte.Waren nicht ihre Brüder Helden?"

Geh! die Männer rufen ihr Oberhaupt. Er hat kein Ohrfür ein Weib."

Nein," erwiederte die Flehende, cS ist nicht Tachcchana'SStimme, die Du hörst; dieser Knabe hier spricht durch die Zungeseiner Mutter. Er ist der Sohn eines Häuptlings und seine Wortewerden hinaufschallen zu de» Ohren seines Vaters. Höre, was erspricht. Wann war Mahtorce hungrig und Tachechana hatte keineNahrung für ihn? Wann ging er der Spur der Pawuee's nachund fand Alles leer, und meine Mutter hätte nicht geweint?Wann kehrte er heim mit Zeichen der Schlacht, und sie hätte nichtgesungen? Welches Siourmädchen schenkte einem Helden einenSohn wie ich? Sieh mich gut an, daß Du mich auch kennenmögest. Meine Augen sind Adleraugen. Ich blicke in die Sonneund lache. Ein wenig Zeit und die Dahcotah'S werden mir zurJagd folgen und in den Krieg. Weshalb wendet mein Vater dieAugen ab von dem Weibe, das mir Milch gibt? Warum hat erso bald die Tochter eines mächtigen Siour vergessen?"

Es war ein kurzer Moment, wo das kalte Auge des Vatersmit Lust aus dein Antlitz des lachenden Buben verweilte und desTetouS starrer Sinn gerührt schien. Doch schnell überwand erdiese edlere Regung, weil sie zugleich peinvoll für ihn war, faßteruhig den Arm seines Weibes, und führte sie gerade vor Jnez