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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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hob Ellen einen Finger ans nnd unterbrach ihn, indem sie miteinem raschen Blick ans die noch immer aufmerksame Jnez beutete:

Schone Deine Lunge/' sagte sic,alles, was ein Wilder sagt,darf nicht vor einer christlichen Frau wiederholt werden."

Jnez fuhr zusammen, wurde roth und neigte sich mit einerArt Zurückhaltung, indem sie kühl dem alten Mann für seine Ab-sicht dankte, und bemerkte, daß sie jetzt wünsche, allein zu sehn.

Meine Töchter bedürfen der Ohren nicht, um zu verstehen,was ein großer Dahcotah sagt," »wilderte der Alte, zu dem er-wartungsvoll horchenden Mahtoree gewandt.Sein Blick undseine Zeichen genügen schon. Sie verstehen ihn, sie wünschen überseine Worte nachzudenken; denn die Kinder wackerer Väter, unddas sind sie, thun nichts ohne Neberlcgung."

Mit dieser für den energischen Ausdruck seiner Beredsamkeitso schmeichelhaften, und seinen Hoffnungen so zusagenden Erklärungwar der Teton durchaus zufrieden. Er drückte seine Zustimmungdurch den herkömmlichen Laut aus, nnd schickte sich an, nmzukehreu.Die Frauen grüßend in der kalten aber würdige» Weise seinesVolkes, schlug er sein Kleid um sich, nnd trat von dem Flecke ab,wo er den triumphirendeu Stolz kaum zu verbergen vermocht.

Aber es hatte noch Jemand, obgleich bewegungslos und un-bemerkt, dem vorigen Auftritt zugehört, deren Gefühle dabei inganz verschiedener Art angeregt wurden. Keine Shlbe war vonden Lippen des lange und ängstlich erwarteten Gatten gefallen,die nicht seinem harmlosen Weibe tief ins Herz gedrungen wäre.Grade auf dieselbe Weise hatte er um sie, in der Wohnung ihresVaters, gefreit, nnd um ähnliche Schilderungen von dem Ruhmeund den Thatcn des Tapfersten ihres Stammes anzuhören, hattesie die Ohre» vor den sanftere» Erzählungen so manche» Siour-jünglings geschlossen.

Als der Teton auf die eben erwähnte Art sich nmkehrte, dieWohnung zu verlassen, bemerkte er erst dieses unerwartete undDie Prairie. 3. Anfl. 27