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Hütte» lagen Middleton und Paul. Ihre Glieder waren sorgsammit Riemen und Büffelhaut zusammengebunden, während man siemit erfinderischer Grausamkeit so hingelegt hatte, daß Jeder einBild des eigenen Elends in dem seines Nachbars sehen konnte.Ungefähr ein Dutzend Ellen davon war ein Pfahl fest in den Grundgerammt und daran die stattliche, einem Apollo gleiche Gestalt deSHart-Herz gebunden. Zwischen Beiden stand der Wildsteller, seinerFlinte, des SchrotbentelS und Pulverhorns beraubt, sonst aber ineiner Art verächtlicher Freiheit gelassen. Einige fünf oder sechsjunge Krieger indessen, welche mit Köchern auf dem Rücken undlangen Bogen auf den Schultern nicht weit davon ernste Wachehielten, zeigten zur Genüge, wie fruchtlos jeder Versuch des altenund schwachen Mannes, die Flucht zu ergreifen, ausfallen müsse.Nicht stumm, wie die Zuschauer der wichtigen Berathnng, die inder Nähe vorging, pflogen die Gefangenen ein Gespräch, das fürsie von eigenem Interesse war.
„Kapitän," sagte der Bienenjäger mit einem Ausdruck komi-scher Betrübnis, da kein Unglück in ihm die Laune ganz unter-drücken konnte, „schneidet Euch denn auch der verwünschte lederneRiemen so in die Schultern, oder kitzelt'S mich nur so in meinem Arm?"
„Wo der Geist so tief leidet, empfindet der Körper nicht diePein," erwiederte der feinere, aber nicht eben so gelaunte Middleton.„Wollte doch der Himmel, daß ein Paar meiner treuen Artilleristenin dies verwünschte Lager einstelen!"
„Ihr könntet eben so gut wünschen, daß diese Tetonshütteneben so viele Hornißncstcr wären, und daß die Thierlein heraus-kämen und mit den halbnackten Wilden sich in einen Streit ein-ließen." Lachend über seinen eigenen Einfall, wandte sich daraufder Biencnjäger von seinem Gefährten ab, und suchte einen augen-blicklichen Trost für sein Elend, indem er sich die Vorstellung alswirklich dachte und weiter aus»,alte, wie ein solcher Angriff dochendlich auch die geprüfte Geduld eines Indianers ermüden müßte.