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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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sich unten im Grunde auf die Pferde ihrer Väter, sie zu bändigen,während hier und dort eine träge Dirne sich von der Arbeit fort-stahl, um ihre kühnen Wagestücke zu bewundern.

Wir haben bis jetzt nur das tägliche ruhige Treiben in diesemLager geschildert. Aber unmittelbar vor den Hütten versammeltensich Haufen, die auf irgend etwas Außerordentliches zu deutenschienen. Einige welke Männer der alten Zeit drängten stch zu-sammen, und flüsterten unter einander, wie bereit, ihre grausameStimme, wenn es nöthig wäre, hören zu lassen, um ihre Abkömm-linge zu einem Werke aufznmnntern, wonach ihre entartete Naturverlangte. Und klingt dies so unnatürlich, wenn weit gebildetereWesen an kaum minder schrecklichen Schauspielen ihre ganze Lustfinden? Die Männer standen in Gruppen vcrthcilt, gesondert nachden Thatcn und dem Rufe der Einzelnen, welche zu jedem der-selben gehörten.

Diejenigen, welche ihrem Alter nach wohl schon an derZagdlust Theil nahmen, dagegen aber noch nicht zum eigentlichenKriege zugelassen wurden, bildeten von fern die aufmerksamstenZuhörer, indem sie den kräftigen Vorbildern, die sie jetzt anstannten,den Ernst, die Ruhe und die Festigkeit absahen, welche einst dieHauptzüge ihres eigenen Charakters werden sollten. EinigeWenige, die etwas älter waren, und wohl bereits selbst denKriegsrnf vernommen, wagte» sich schon weiter und stellten stchnäher an die Häuptlinge, obgleich auch sie noch weit von derAnmaßung entfernt waren, stch in ihre Berathungen mischen zuwollen, indem sie vollkommen zufrieden waren, daß man ihnenvergönnte, von so ehrwürdigen Lippen strömende Weisheit zn hören.Die gemeinen Krieger der Bande waren schon weit weniger zag-haft, und standen gar nicht an, sich unter die Häuptlinge vongeringerer Bedeutung zn mischen, obgleich sie keineswegs ein Rechtsich anmaßtcn, die Acnßerungcn eines anerkannten Helden zu be-streiten, oder die Klugheit der Maßregeln in Zweifel zu ziehen.