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wichtige Rücksicht waltete nicht ohne Ausnahme ob. Während diemeisten Hütten am Stande der Ebene standen, lagen doch auchandere in größerer Entfernung abwärts, wo gerade die Laune ihreBesitzer angetrieben, den Wohnsitz aufzuschlagen. Das Lager hatteauch durchaus nichts Militärisches an sich, und weder seine Lage,noch sonst getroffene Maßregeln konnten es im geringsten vor einemplötzlichen Ueberfalle schützen. Es war offen von jeder Seite, undso zugänglich wie jeder andere Punkt in diesen Wüsten, wenn mandas unvollständige und von der Natur gegebene Bollwerk, den»Fluß,abrechnet. Kurz, der Anblick des Platzes verleitete zu der Annahme,daß er von seinen Einwohnern länger bewohnt worden, als ihreursprüngliche Absicht gewesen, während Alles anzeigte, daß man zueinem hastigen, oder, wenn eS sich träfe, auch zu einem durch Zwangbewirkten Aufbruch bereit sey.
Dieß war das dermalige Lager desjenigen Volkstheiles, welcheslange Zeit unter Mathoree's Anführnng auf dem Grund und Bodengejagt hatte, der die festeren Wohnsitze der Nation von den krie-gerischen Stämmen der Pawnees trennt. Die Wohnun^n warensämmtlich Zelte von Fellen, hoch, kegelförmig und von der ein-fachsten, ursprünglichen Bauart. Schild, Köcher, Lanze und Bogenihres Herrn waren an einem leichten Pfosten vor der Oeffnungoder Thür eines jeden Zeltes ausgehängt. Die verschiedenenHausgeräthschaften seiner einen, oder seiner zwei oder gar dreiWeiber — je nachdem sein Ruhm geringer oder bedeutender war— lagen, wie es kam, daneben, und hier und dort blickte geduldigdas runde, volle Gesicht eines Kindes aus seiner eben nicht sehrbequemen Wiege von Rinde hervor, welche, mit Lederriemen andem Waffenpfosten hangend, sich in der freie» Luft schaukelte.Größere Kinder rangen und tummelten sich, indem die männlichenschon in diesem frühen Alter sich durch jenes herrische Wesen aus-zeichneten, welches späterhin einen so gewaltigen Unterschied zwi-schen beiden Geschlechtern hervorbringt. Die Jünglinge schwangen