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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
385
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die ganze Gesellschaft sinnend ini Grase, bis anch das Denkvcr-uiögen schwächer wurde, und der Schlaf Einen nach dem Andernüberkam.

Das allertiefste Schweigen herrschte während mehrerer Stun-den, als das scharfe Gehör des Wildstellers und des Pawnee plötzlicheinen leisen Schrei des Entsetzens aus Jnez' Munde vernahm.Aufspringend, wie Leute, die einen Kampf um's Leben beginnenwollen, fanden sie die weite Ebene, mit ihren An- und Abhöhen,den kleinen Hügel und die Gesträuche ringsum alle zusammen ineine blendend weiße Schneedecke cingehüllt.

Der Himmel stehe Euch Allen bei!" rief der Alte, unruhigumherblickend.Jetzt, Pawnee, weiß ich, weßhalb Du so genaudie Wolken studirtest; aber cs ist zu spät; jetzt ist es zu spät! EinEichkätzchen würde auf dieser leichten Decke seine Spur zurücklassen.Ha, da kommen die Teufels, so wahr ich lebe! Nieder Alle, nieder!Freilich habt Ihr wenig Hoffnung; aber was Ihr noch habt, mußnicht unnütz fortgeschlendert werden."

Alle lagen augenblicklich wieder versteckt, obgleich mancherängstlich verstohlene Blicke durch die Grasspitzen hinaus auf dieBewegungen der Feinde gerichtet wurde. Ungefähr in der Ent-fernung einer halben Meile sah man die Tetonbande in weitemKreise reiten, der immer enger gezogen wurde und mehr und mehrdem Orte sich näherte, wo die Flüchtlinge lagen. Es war ebennicht schwierig, den Grund dieser ahnungsvollen Bewegung zuentziffern. Der Schnee war so zeitig gefallen, daß sie nicht zwei-feln konnten, die, welche sie suchten, müßten innerhalb ihres Be-reiches sich befinde», und jetzt Ware» sie mit der unermüdlichenAusdauer und Geduld Indianischer Krieger beschäftigt, die gewissenGrenzen des Verstecks enger und e>'^er zu umschließen.

Jede Minute vergrößerte die Gefahr der ^Flüchtlinge. Paulund Middleton legten bedächtig ihre Flinte,w bereit, und alsMathoree endlich in seinem Eifer sich ihnen bis auf fünfzig SchritteDie Praire. 3. Ausl. Zg