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„Ist ein Teton ein Fisch, daß er sie im Flusse entdeckt?"
„Aber meine jungen Leute meinen, wir sollten sie noch weiterdehnen, bis über die Prairie hinüber."
„Mahtoree hat Augen; er wird es sehen."
„Was räth mein Bruder?"
Der junge Mann blickte einen Augenblick den Himmel an,und schien zu zaudern. So sann er eine Weile nach, bis er, alswäre seine Meinung unwiderruflich fest, erwiederte:
„Die Dahcotahs schlafen nicht. Wir müssen uns in's Grasniederlegen."
„Der Junge hat meine Anficht," sagte der Alte, indem erdie Meinung seines Gefährten in der Kürze den weißen Freundenmittheilte. Middleton mußte sich fügen, und da es offenbar ge-fährlich war, wenn sie auf ihren Füßen stehen blieben, so machtensich Alle an's Werk, sich zu lagern, und so gut es ging, zu ver-stecken. Jnez und Ellen wurden schnell unter der warmen undnicht unbequemen Hülle der Büffelhaut verborgen, indem man lan-ges Gras darüber hinzog, so daß ein gewöhnliches Auge nichtsentdecken konnte. Paul und der Pawnee knebelten die Thiere undwarfen sie zu Boden, wo man sie ebenfalls, im Haidengras wohlgeschützt und mit Nahrung versehen , zurückließ. Dann, als allesdieß geschehen, verlor man keine Zeit, sondern jeder suchte, so gutes ging, für sich selbst einen Versteck, und die Ebene umher schiennun wieder so verlassen, als je.
Der Alte hatte seine Gefährten von der unerläßlichen Noth-wendigkeit, mehrere Stunden lang so verborgen zu bleiben, unter-richtet. Alle ihre Hoffnungen des Entkommens beruhten auf demErfolge dieses Kunststückes. Ueberlisteten sie auf diese einfache unddeßhalb wenig Verdacht erregen^ Weise ihre Verfolger, so konn-ten sie mit Nnbruck des Abends ihre Flucht fortsetzen, und dieglückliche Aussicht , ^rde, wenn Jene eine falsche Richtung ein-schlugen, immer größer. Von diesen Betrachtungen geleitet, lag