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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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näherte, die Augen immer auf das Gras gerichtet, durch welcheser ritt, legten sie beide zugleich an und drückten los. Es hatteaber keine andere Wirkung, als daß die Hähne abschnappten.

Genug," sagte der Alte, mit Würde sich erhebend.Ichhabe das Zündpulver wcggeschnttet, denn der gewisse Tod würdeunserer Raschheit folgen. Laßt uns jetzt wie Männer nnsermSchicksal begegnen. Krieche» und Klagen setzt uns in den Augender Indianer nur herab."

Ein wildes Geschrei begrüßte ihn, das sich weit und weiterüber die Ebene ergoß, und im nächste» Augenblick ritten an hundertWilde wie toll und blind heran. Mahtorec empfing seine Gefan-genen mit leidenschaftsloser Haltung, aber ein einziger Strahlwilder Freude, der unter seinen dunkele» Brauen hervorschoß, wargenügend, Middleton's Herz kalt zu machen. Denn des HäuptlingsAuge starrte ans die beinahe regungslose, aber noch immer lieb-liche Jnez.

Die Freude über die weißen Gefangenen war so groß, daßman eine Zeit lang de» jungen Indianer, der finster und unbeweglichdastand, ganz vergaß. Abseits von den Anderen, verschmähte eres, seine Feinde nur anznsehcn, und in dieser regungslosen undwürdigen Stellung schien er erfroren oder zu Stein geworden.Nach einiger Zeit zog aber auch er die Aufmerksamkeit der Tctonsans sich. Jetzt zuerst erfuhr der Wildsteller aus dem Triumph-geschrei und dem lauten, lange währenden Jubel, der zugleich aushundert Kehlen herausströmte, und der mit einem fürchterlichenNamen die Luft erfüllte, daß sein junger Freund kein Andererwar, als der hoehberühmte und bis dahin unbesiegte Krieger, dermächtige Hart-Herz.