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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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welchem die Früchte wachse», in welchem die Vögel singen, wie esdie weise Ordnung Gottes haben will . . . Aber jetzt, ausgeschaut,Kapitän! Nnu mögt Ihr das Geheimniß der Geier aufgedecktsehen! Dort kommen die Büffel selbst; eine stattliche Heerde! Ichwette drauf, es ist ein Trupp der Pawnees in der Nähe, und siesitzen auf der Lauer in irgend einer Vertiefung; und wenn derTrupp uachsetzt, sollt Ihr eine preisliche Jagd sehen. Sie wirdzugleich dazu dienen, den Squatter und sein Geschmeiß von unsabzuhalten; wir aber haben nichts zu befürchten. Ein Pawnee istkein boshafter Wilder."

Jetzt wurden Alle auf das angekündigte Schauspiel aufmerksam.Selbst die schüchterne Jnez eilte ihrem Middleton zur Seite, denAnblick zu genießen, und Paul rief Ellen vom Kochfeuer ab, Zeugedes Austrittes zu sepn.

Die ganze Zeit über, da die Ergebnisse verfielen, die wir unszu berichten zur Pflicht gemacht, war die Prairis nicht aus demmajestätischen Zustande der Einsamkeit und Unbeweglichkeit getreten.Nur die ziehenden Vögelheere hatten die Luft durchschnitten undverfinstert; und die beiden Hunde des Wildstellers und Middleton'sund der Esel des Doktors waren die einzigen Vierfüßler, welchedie ungeheuere Strecke der Wildniß belebten. Jetzt aber, als solltevon einem Acußersten zum andern übergegangen werden, stellte sichein Drang und Treiben thierischen Lebens ein, welcher dem Schau-platz eine ganze neue Gestaltung gab.

Anfänglich wurden einige wenige ungeheuere Bisonbullen bemerkt,welche die entfernteste Prairiewelle herabstreiften. Bald folgten inlangen reihen, einzeln hinter einander, Büffel nach, und diesenzunächst rollte eine dichte Masse die Anhöhe herab, und barg diedürre Grasfarbe unter der dunkleren Decke ihrer zottigen'Haarfelle.Die Heerde, wie eine gedrängte Colonnc sich bewegend, immerbreiter und dichter erscheinend, glich den endlosen Schaaren kleinererVögel, deren ausgedehnte Züge so oft gesehen werden, wie sie aus