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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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den Tiefen und Rändern des Horizontes wie eins Abgründenemporsteigen, bis sie zahllos, wie die Blätter der Wälder, überwelche sie fortschweben, daher und vorüber rauschen. Staubwolkenschossen in kleinen Säulen aus dem Mittelpunkt der Heerde empor,je nachdem eines der Thiere, wüthender als die anderen, denBoden mit den Hörnern aufwühlte; und von Zeit zu Zeit führteder Wind ein tiefes, hohles Gebrüll herbei, als würde aus tausendSchlünden ein unharmonisches Gemurmel angestimmt.

Die erstaunten Zuschauer des furchtbar-schöne» und großenAnblicks äußerten schweigend ihre Gefühle. Der alte Waidmann,mehr als die klebrigen an dergleichen gewöhnt, folglich wenigerüberrascht und hingerissen, und mehr seiner übrigen Empfindungenund der Folgerungen mächtig, die sich aus dem Schauspiel ziehenließen, brach zuerst das Stillschweigen.

Da ziehen zehntausend Stück Hornvieh in einer Trift hin,ohne Herrn und Hirten, außer Dem, der sie geschaffen und ihnendiese offenen Anger zu ihrer Weide angewiesen hat! Kann dochnirgends besser als hier der Mensch die Beweise seiner Eitelkeitund Thorheit finden! Kann wohl der stolzeste Regierer in allenStaaten auf sein Feld gehen und ein stattlicheres Bullthier schlach-ten, als hier der gemeinste Jägersmann schießt? Kann er, wennihm sein Rinderbraten oder sein Beefsteak vorgesetzt wird, es mitso vielem Wohlgeschmack genießen, als Der, welchem die schwereArbeit seine Kost versüßt hat, als Der, welcher sie auf dem Wegeder Natur erworben, und durch die erlaubten Mittel, die der Herrihm au die Hand gegeben, gewonnen hat?"

Wenn aus dem Teppich der Prairic ein Bisonshöcker raucht,"unterbrach ihn der leckere Bienenjäger,so spreche ich: Nein!"

Ja, ja, junger Mann, Ihr habt's gekostet, und könnt Euchden Grund angeben, warum es also ist . , . Jetzt aber biegt sicht>ie Spitze der Heerde nach uns zu, und wir müssen uns auf einenBesuch gefaßt machen. Verkriechen wir uns insgesammt, so könnte