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Widerrede auszuführen, Paul Hover'n den Zügel ab, warf ihn demPferde über den Nacken, und sprang auf seinen Rücken mit derGeschicklichkeit eines Kunstreiters. Es ließ sich nichts schöneres,festeres, vollkommeneres denken, als die Art, wie der Wilde zu Pferdesaß. Der stark belegte, schwere Sattel diente offenbar mehr zurZierde als zum Nutzen, und hinderte mehr die Bewegung der Schenkel,als daß er ihnen behülflich gewesen wäre, denn so viel sah man,daß der Reiter die weibische Erfindung der Steigbügel verschmähte.Das Roß, welches in demselben Augenblick sich zu bäumen und zustolziren anstng, war, wie sein Herr, in allen seinen Bewegungenwild und natürlich, je weniger Kunst aber in Beiden lag, destofreier und graziöser waren ihre Bewegungen. Aller Wahrschein-lichkeit nach rollte arabisches Blut in den Adern des Rosses, wennman nämlich weit genug in seinen Stammbaum hinanfstieg, deraus Merikanischen Stuten, Spanischen Barbern und MaurischenStreitrossen zusammengesetzt sehn mochte. Der Reiter, der diesesRoß aus Mittel-Amerika erhalte» hatte, schien zugleich mit demselbendie Kunst und die Grazie erhalten zu haben, es zu regieren, welcheverbunden mit seiner Gestalt und ganzen Haltung, ihn zum uner-schrockensten und vielleicht znm geschicktesten Reiter ans der Weltgemacht zu haben schien.
Obschon ans beschriebene Weise mit seinem Thiere thätig be-schäftigt, vcrrieth der Pawnee doch keinen raschen Wunsch, sich zuentfernen. Nur in einer bequemer» Stellung, vielleicht auch sichunabhängiger fühlend, und nun ein sicheres Mittel besitzend, sichnach Gutdünken zu entfernen, ritt er ans und ab, und beschautedie Einzelnen, unter denen er weilte, mit bei weitem größerer Un-befangenheit als zuvor. Bei jedesmaliger Erreichung des Ziels,das er sich vorgesteckt hatte, war der Wildsteller nicht anders derMeinung, als daß er nun seinen Vorthcil wahrnehmcn und davon-jagc» würde; er aber wandte dann immer sein Pferd, und rittdieselbe Strecke zurück, bald mit der Schnelligkeit der flüchtigen