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mögen aber auch meine Gedanken scyn, welche sie wollen, so sehtIhr, ich bin von einer Macht umgeben, die mich selbst leicht über-wältigen kann, und Ihr kennt, oder solltet wenigstens die Gemüths-art dieser Familie hinlänglich kennen, nm Euch an irgend einemMitglied«: derselben reiben zu wollen, von welchem Geschlecht undAlter es sey."
„Ich bin nicht dergestalt mit dem Gemüth und Charakter derMenschen unbekannt," erwiederte der Naturkundige, sich mit ge-höriger Klugheit etwas von der vorigen Stelle entfernend, welcheer bis jetzt am Fuße des Felsens eingenommen hatte, „vaß ichEuch nicht verstehen sollte. Aber hier kommt Jemand, der dieTiefen des menschlichen Herzens noch besser ergründen kann, als ich."
Hier rief Paul Hover, welcher inzwischen bis zu Battius' Seitevorgedrungen war, ohne im Geringsten mit seinem Nachbar dieFurcht von der bevorstehenden Gefahr zu theilen, welche diesen sobange machte: „Ellen Wade, Ellen Wade, ich erwarte nicht inEuch einen Feind zu finden!"
„Das sollt Ihr auch nicht, wenn Ihr nur das von mir ver-langt, was ich ohne Schande und Treubruch gewahren kann. Ihrwißt, mein Oheim hat mir und meiner Vorsorge seine Kinder an-vertraut. Könnte ich wohl so niederträchtig seyn, ihn zu verrathen,und Euch als seine Feinde cinlassen, die ihm vielleicht die Kleinenmorden und die wenige Habe rauben, welche ihm die Indianergelassen haben?"
„Bin ich ein Mörder? Sehe ich ans wie ein Mörder? Istdieser alte Mann — ist dieser Offizier der Vereinigten Staatenein Mörder?" — Mit diesen Worten zeigte er auf den Wildstellerund ans seinen neu anfgefundenen Freund, welche mittlerweilenäher gekommen waren und ihm zur Seite standen. „Sehen wirAlle ans wie Leute, welche im Stande wären, zu thun, wasIhr sagt?"
„Nun, was wollt Ihr denn, was verlangt Ihr von mir?"