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euren Waffe»! hört auf den Rath eines Mannes, der stets euerFreund war! Und nun zum letzten Male, junge Frauenzimmer,"er sprach dieses mit unverwandtem beobachtenden Blick auf dieGeschosse, welche von den jungen Mädchen nur ein klein wenigvon der geraden Richtung verschoben waren: „Du, junges Frauen-zimmer, zum letzten und folglich zum höchst feierlichen Male frageich Dich: Willst Du den Felsen hier ohne Aufschub und Wider-stand übergeben, im vereinten Namen der Gewalt, der Gerechtig-keit und der" er wollte hinzusetzen, ,der Gesetze/ aber ans Furcht,das ominöse Wörtchen könne leicht von Seiten der Kinder desSquatters feindselige Folgen haben, würgte er es noch zu rechterZeit hinab, und schloß mit dem minder gefährlichen, und sich zudem schon ausgesprochenen Artikel, ,dcr' glücklich paffenden Haupt-wort „und der Vernunft."
Gleichwohl verfehlte diese außerordentliche Rede, diese An-und Aufforderung, den erwünschten Zweck. Den jüngeren Zuhö-rern war sie größtentheils und bis auf die beleidigenden Ausdrücke,welche sich hinlänglich vom klebrigen unterschieden, unverständlichgeblieben. Ellen, welche die Meinung des Herolds schon besserverstand, ließ sich, dem Anschein nach, von der Kunst des Rednerseben so wenig bewegen, als ihre Gefährtinnen. Bei den Stellen,welche er versucht hatte pathetisch zu machen, worin er Zärtlichkeitund Gefühl zu legen bemüht gewesen war, hatte das geistreicheMädchen, bei aller ihrer Angst und peinlichen Anstrengung sichkaum des Lachens enthalten können, so wenig Eindruck auch seineDrohungen auf sie machten.
Als der Mann seinen Vortrag beendigt hatte, antwortetesie mit ruhiger Besonnenheit: „Doktor Battius, ich verstehe nichtden Sinn von Allem, was Euch zu sagen'beliebt hat; sollte aberEure Absicht gewesen seyn, mich von meiner Treue abznwenden,so erkläre ich Euch hiermit, cs wäre besser gewesen, ich hätte esnicht gehört. Ich verspreche Euch, keine Gewalt zu gebrauchen;