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Vierzehntes Kapitel.
Auf wessen Seite treten nun die Städter?
König Johann.
"Rin mit den Begebenheiten dieser Erzählung Schritt zu hal-ten. scheint es uns nothwendig, zu den Ereignissen zurückzukehren,welche sich während der Zeit zugetragen, als Ellen Wade die Auf-sicht über den Felsen führte.
Die ersten Stunden hatte das ehrliche gutherzige Mädchendamit zu ihn», allen Anforderungen ihrer jungen Umgebung undderen beständigen Ansprüchen auf ihre Zeit und Geduld zu genü-gen. Bald hungerte sie, bald dürstete sie, bald verlangten siedies, bald jenes; man kennt ja die immerwährenden Wünsche undeingebildeten Bedürfnisse der leichtsinnigen launenhaften Jugend.Kaum hatte sie einen Augenblick Muße gewonnen, sich in dasZelt hineinzustehlcn, um Derjenigen ihre Dienstleistungen anzubie-ten, welche ihre Zärtlichkeit vor Allen verdiente, als ein Geschrei,das die Kinder von außen erhoben, sie wieder in ihre Mittebrachte, um zu sehen, wessen sie bedürftig wären.
„Sieh doch, Nelly, sieh!" riefen ihr ein halbes Dutzendschallender Stimmen entgegen, als sie näher gekommen war: „dortsind Männer, und Phöbe sagt, es wären Siour-Jndianer!"
r-Ellen schaute nach der Gegend, wohin alle Arme und FingerauSgestreckt waren. Zu ihrer großen Bestürzung erblickte siemehrere Männergestalten, welche augenscheinlich mit schnellen Schrit-ten auf dem geradesten Wege auf den Felsen zukamen. Sie zählteihrer viere, konnte aber nichts an ihnen unterscheiden, als daß sicnicht zu denen gehörten, welche in die Feste eingelassen werdensollten. Es war für Ellen ein furchtbarer Augenblick. Sie sahsich, ohne Beistand, ringsum von einer Schaar kleiner erschrockenerWesen umgeben, welche sich an ihre Kleider hingen, in die Falten