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Stolz, über den Muth und die Kraft, die er bis auf seinen letztenund schwächsten Athemzug bewiesen.
„Er ist gestorben, wie ein Sohn von mir sterben muß," sagteder Vater, und schöpfte aus diesem naturwidrigen Gefühl einenTrostgrund. „Er starb, seinem Feinde bis zuletzt furchtbar, ohneSchutz von Seiten des Gesetzes! Kommt. Kinder; wir haben erstsein Grab zu machen, und dann seinen Mörder aufzusuchen."
Die Söhne machten sich an die traurige Pflicht schweigendund in Gram versunken. Sie suchten eine harte Stelle des Erd-reichs auf, gruben mit vieler Mühe, Arbeit und Zeit ein tiefes Loch,schlugen den Leichnam in so viel Zeughüllen ein, als sie von ihremeigene» Leibe entbehren konnten, und als Alles znm Einsenkenbereit war, trat Jömael zu der anscheinend bewußtlosen Esther, underöffnete ihr, was geschehen solle. Sie hörte ihn au, ließ von derLeiche die Hand fahren, und folgte derselbe» schweigend zum nahenRuheplätze. Hier ließ sie sich wieder zu Häupten des Grabesnieder, jede Bewegung der Jünglinge mit schnelle», neidischenBlicken beobachtend. Nachdem man den Todten hinreichend mitErde bedeckt hatte, um ihn vor jeder Ungebühr zu bewahren,gebrauchten Enoch und Nbner noch überdies; die Vorsicht, die Erdein und über dem Grabe mit dem ganzen Gewicht und der ganzenKraft ihrer Körper festzntreten. Sie thaten es mit einem seltsamen(um nicht zu sagen, wilden) Gemisch von Sorgfalt und Gleichgül-tigkeit. Sie thaten es, weil eine dergleichen Vorsicht nothwendigwar, um zu verhüten, daß die fleischfressenden Thiere der Prairieden Leichnam nicht herauswühlen und zerreißen könnten, welchenihr Instinkt nicht lange »»entdeckt lassen würde. Selbst dieRaubvögel hatten während der Arbeit den Platz umlagert, alshätten sie eine geheime Kunde von dem, was Vorgehen sollte; alswollten sie durch ihr Flattern und ihr Geschrei die Arbeiter ver-scheuche», oder ihnen wenigstens das, was sie für ihre Beute undihr Eigenthum hielten, streitig machen.