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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Kugeln gesehen und bemerkt zu haben, als sie aus Neugierde Alles,was au und um ihn war, in Augenschein nahmen.

Neben der Hauptwuude Asa's waren »ach einige kleinereVerletzungen, weniger gefährlich, doch ebenfalls von der Art, daßaller, Verdacht auf den Wildsteller, als auf den Schuldigen,fallen mußte.

Bei weiterer Untersuchung stieß mau, zwischen dem Ort, wodas erste Blut von den Hunden aufgespürt worden war, und demGebüsch oder Dickicht, wohin sich dem allgemeine» Vermutheu nachAsa hatte reiten wollen, auf mehrere Stellen, welche einen Kampfandeuteten. Es wurde daraus die Folge gezogen, der angrcisendeTheil müsse nur schwach gewesen sey», und der Mörder würde denGemordeten schneller und leichter aus der Welt geschickt haben,hätte die sterbende Kraft des Jünglings ihn nicht noch immer fürden schwachen Alten gefährlich gemacht. Die Furcht, durch wieder-holte Schüsse andere Jäger herbeizulockeu, schien ein hinlänglicherGrund, warum der Mörder sich nicht weiter der Hülfe des Schieß-gewehres bedient habe, nachdem es ihm einmal den wichtigen Dienstgeleistet, seinen Feind tödtlich zu verwunden. Die Waffe desGemordeten ward nicht gesunden, welches man dadurch erklärte,daß fie, mit einigen Sache» von leichterem Gewicht und Gehalt,die er gewöhnlich bei sich trug, dem Mörder als Beute zugefallen sey.

Was aber vollends dazu beitrug, den Beweis der Kugel zuverstärken, und die grausame That mit voller Gewißheit demWildsteller zuzuschreibcn, war das augenscheinliche Zeugniß derKampsspuren, welche einleuchtend zu erkennen gaben: der jungeManu sey, nach erhaltener tödtlicher Wunde, noch im Standegewesen, die folgenden Angriffe mit anhaltender Kraft und langemverzweifeltem Widerstande von sich abzuwehren. Jsmael kam immer,mit einem sonderbaren Gemisch von Schmerz und Stolz, auf diesenGrund zurück; von Schmerz, über den Verlust eines Sohnes,den er in den Stunden, wo fie Freunde waren, so hochschätzte; von