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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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und ein Trostgefühl ab, als Abner zuversichtlich erklärte: Asa setzvon seinen Feinden hinterrücks angegriffen und erschossen worden.

Ja, so muß es sehn," sagte der finstere, aber aufmerksameVater.Asa war ein zu guter Schlag, ein zu braver Kerl, um,Menschen oder Thieren gegenüber, ihnen die schwache Seite zubieten, und den Rücken zu kehren. Merkt cs Euch, Jungens, solange Ihr Eurem Feinde die Stirn bietet, setz er, was er setz,Mensch oder Thier, so lange bleibt Ihr vor feiger Neberraschunggesichert. Aber Esther! Frau! was treibst Du denn da alleinund für Dich? was zupfst Du an den Haaren, an dem Kleide desarmen Asa? Damit ist ihm nicht geholfen, gute Alte!"

Schau' her," unterbrach ihn Esther,schau' her!" und mitdiesen Worten zog sie ans den Falten das Stück Blei hervor,welches die Kraft des Mächtigen zu Boden gestürzt hatte.Hierist die Kugel!"

Jsmael nahm sie in seine Hand, beschaute und untersuchte sielange schweigend.

Endlich murmelte er zwischen den Zähnen:Nein, da ist weiterkein Zweifel! Die Kugel kommt ans der Tasche des verfluchtenWildstellers; wie viele andere Jäger, hat er in seiner Gießformein Zeichen, um seine Schüsse wieder zu erkennen: seht her, sehther! hier ist das Zeichen; sechs kleine Löcher in's Kreuz gestellt."

Ich will drauf schwören," rief Abiram im Tone des Triumphs.Er hat mir oft das Zeichen selbst gezeigt, und rühmte sich dabeides vielen Wildes, was er mit Kugeln dieser Art erlegt hätte.Nun, Jsmael, wirst Du mir endlich Recht geben, wenn ich Dirgesagt habe: Tran' ihm nicht, der alte Schelm ist ein Spion derRothhäute!"

Die Kugel ging jetzt von einer Hand in die andere. Unglück-licherweise für den alten Mann und für seinen guten Nns erinnertensich mehrere von den Jünglingen, die erwähnten Zeichen an seinen