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'Abner und Enoch stimmten zuvörderst in der Lage überein,worin sie den Leichnam im Dickicht gefunden hatten. Er war mehrsitzend als liegend, mit dem Rücken an ein dichtverwachsenes Busch-werk gelehnt, und hielt einen abgebrochenen Erlenzweig in der festangedrückten Faust. Dieser Lage, oder vielmehr Stellung, war esallem Anscheine nach znzuschreiben, daß er bis jetzt den Aasvögelnentgangen war, welche im Dickicht um ihn saßen; und der Zweigdiente zum Beweise, daß er sich daran gehalten und in den Buschgekrochen war, nachdem er die tödtliche Wunde im Freien erhalten,um sich zu retten oder wenigstens zu verbergen. Ein Streifen imStrauchwerk zeigte dieses ebenfalls an. Hart am Rande desVorwaldes fand sich eine Stelle, welche deutlich zu erkenne» gab,daß ein verzweifelter Kampf daselbst Statt gefunden hatte. Mankonnte es an den zertretenen kleineren Zweige», an den tiefenSpuren auf dem feuchten Boden und an dem vielen Blute sehen.
„Er hat," sagte Abiram, „in der Ebene den Schuß erhalten,und hat sich dann in das Dickicht geschleppr, um sich zu retten:die Zeichen sind nnverwerflich. Die Wilden haben ihn in Haufenangegriffen; er hat sich gewehrt, wie ein Held; endlich aber istihm die Kraft ausgegangen, und sic haben ihn bis an die Büschegedrängt."
Nur eine einzige Stimme ließ sich gegen diese wahrscheinliche,überwiegende Meinung hören. Jsmael verlangte nämlich, seinerlangsamen Gemüthsart zufolge, daß man vor allen Dingen denLeichnam untersuchen solle. Ans seinen Verletzungen würde sichManches erklären lasse». Es geschah. Eine Flintenkugel wardurch die fleischige starke Schulter ein- und zur Brust wieder auS-gegangcn. Es gehörte die vollkommenste Kenntniß der Schuß-wunden dazu, den schwierigen Punkt in's Reine zu bringen; aberhier galt die Erfahrung der Grenzbewohner so viel, als die Ge-schicklichkeit der Wundärzte, und die Entdeckung, wie es mit derWunde zugegangen, zwang den Söhnen Jsmael's ein wildes Lächeln