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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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lieber dem niedrigen Farrcnlraute suchten die flatternde» VögelSchutz, kaum sich ans den Flügeln erhaltend; bisweilen mit demWindstrom im Streit, und so nahe als möglich am Boden ver-bleibend, um der Gewalt zu widerstehen; bisweilen sich höher imDickicht erhebend, welches sie jedoch nicht verlassen wollten, weilAuge und Instinkt ihnen sagten, sie muffen den Ort so lange be-wachen. bis die Stunde schlüge, welche ihnen den Raub über-liefern würde.

Jsmael stand einige Minuten mit Weib und Kindern fest aneinander gedrängt und staunend über den Anblick, der sie zugleichmit sonderbarer Furcht und dem Gefühle erfüllte, die eine todten-ähnliche Stille hcrvorbringt. Endlich brach Esther's Stimme durchdas tiefe Schweigen, und erinnerte die verstummenden Zuschaueran die Nothwcndigkcit, ihre Zweifel auf eine ihrer Mannhaftigkeitmehr Ehre bringende Weise zu lösen, als durch nnthätige Beob-achtung der Gegenstände.

Rust die Hunde an!" rief sie,ruft sie zurück! lasset sie indas Dickicht ein; Eurer sind genug, wenn Ihr nur den Mnthnicht verloren habt, mit dem ich weiß, daß Ihr geboren sehd,sämmtliche Bären westlich vom großen Fluß zu bezähmen. Nocheinmal, ruft die Hunde ein, Enoch, Abncr, Gabriel! Hat Euchdenn das Wunder eben so taub gemacht als stumm?"

Einer von den Jünglingen that, was die Mutter begehrte.Es glückte ihm, die Hunde von der Stelle abznrnfen, um welchesie nicht anfgehört hatten, zu kreisen; hierauf führte er sie an denRand des Dickichts.

Hetzt sie hinein," ries jetzt die Mutter weiter,jagt sic hin-ein, Jungcns, und Ihr, Jsmael und Abiram, wenn sich ja etwasGefährliches zeigen sollte, so beweiset es mit Euren Flinten, daßIhr brave Grenzmänner sehd; oder fehlt es Euch an Mulh, so willIch Euch vor den Augen aller Kinder zu Schanden machen."

Bis jetzt hatten die Söhne die Hunde gekoppelt, ließen sie