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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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kann cs Gefahr geben, und cS ist auf keine Weise geheuer, sich anein reißendes Thier zu machen. Bedenke, JSmacl! Gefahr, undkein Vorthcil!"

Die jungen Leuten lächelten bei diesem neuen Beweise der ihnenschon längst bekannten Furchtsamkeit ihres feigen Oheims. Derälteste von ihnen ging sogar weiter, und platzte mit den Wortenhervor:Ich will das Thier mituehmen, und es mit dem andern,das wir mit uns führen, in den Käsicht sperren; daun können wirmit doppeltem Erfolg in unsere vorige Niederlassung zurückgehen,die schöne Rarität zeigen, und mit unseren sehenswertsten Thierenin Kentucky umhcrziehen."

Ein finsterer, drohender Blick des Vaters war hinreichend, den jun-gen Mann verstummen zu machen. Er wechselte zwar mit den Brüdernhalb rebellische, verstohlene Blicke, fand es aber doch nicht fürgut, zu mucksen. Anstatt aber auf Abiram's Rath zu achten, setztesich die ganze Schaar in Bewegung, und machte nur wieder Halt,als sie wenige Ellen von einem mit verwachsenem Grase umgebenenDickicht angelangt war.

Der ganze Schauplatz der Gegend hatte inzwischen ein sorauhes, wildes Ansehen gewonnen; daß es auf besser gestimmteGemüther einen tiefen Eindruck gemacht haben würde, als aufdie unerzogene Familie des Auswanderers, obschou diese dabeinichts weniger als gleichgültig bleiben konnte. Der Himmel warwie gewöhnlich in dieser Jahreszeit, mit dunklen Wolken bedeckt,während ihn endlose Züge von Wasservögeln, in der Richtung nachden fernen Gewässern im Süden, geräuschvoll durchstrichen. DerWind hatte sich erhoben und blies bald niedrig, unwiderstehlich undin heftigen Stößen über die Ebene, Alles mit sich fortrcißcnd;bald wüthcte er in den Hähern Regionen der Luft, als wolle ermit den Wolken sein Spiel haben, sie jagend, im Wirbel umher-treibend, sie in großen Massen über einander hinrollend und dasgräßlichste Schauspiel der Unordnung in den Lüften darstellend.