unter seinen rothen Gefährten; in kriegerischen Nebungen, seinerbessern Erziehung wegen, über ihnen. ,Kurz, er war ein edlerSchößling von dem großen Stamme der menschlichen Natur, dernur ans dem Grunde niemals seine wahre Höhe und Ausdehnungerreichen konnte, weil er unter den Stämmen des Waldes stand?Das waren die eigenen Worte meines Großvaters, alter Jäger,wenn er von dem Manne sprach, den Ihr Euch so schlecht vorstellt."
Die Augen des Wildstellers waren zu Boden gesunken, alsder Fremde im feurige» Tone der ,Jugend so den Charakter desMannes, von dem sie redeten, beschrieb. Er spielte mit den Ohrenseines Hundes, strich und knöpfte an seiner rauhen Kleidung, öffneteund schloß die Pfanne seiner Flinte mit so zitternden Händen, daßsie durchaus unfähig gewesen wären, die Waffe zu gebrauchen. Alsder Andere geendet, versetzte er mit klangloser Stimme:
„Euer Großvater vergaß also nicht ganz den weißen Mann!"
„Davon war er weit entfernt; es sind sogar drei unter uns,die schon einen Namen nach diesem Kundschafter führen."
„Einen Namen, sagtet Ihr!" fuhr der alte Mann ans. „Was,den Namen des verlassenen, ungelehrten Jägers! Führen wirklichdie Großen und die Reichen und die Hochgeehrte», und — was besserals alles dieß — die Gerechten diesen selben ächten Namen?"
„Mein Bruder und zwei meiner Vettern sind schon daraufgetauft, und der Name kommt zu allen Titeln hinzu, die sie »ocherlangen mögen."
„Meint Ihr denn den Namen selbst, mit denselben Buchstabenbuchstabirt, mit einem N anfangend und endend mit einem L?"
„Ganz derselbe," erwiederte lächelnd der Jüngling. „Nein,nein, wir haben nichts vergessen, was ihm gehörte. Ich habe jetzteben einen Hund, welcher nicht weit von hier einem Hirsch nach-spnrt, und der von einem Hunde abstammt, den derselbe Kund-schafter als ein Geschenk seinen Freunden nachsendete, von derselben