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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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gebunden bin, während der Reise gewisse Pflichten zu erfüllen, soist doch dabei keine Bedingung, welche feststellt, daß diese Reisesolle immer dauernd oder ewig sepn. Nnn ist wiewohl mankaum annehmen kann, daß diese Gegend irgend ein begründetesInteresse für die Wissenschaft haben solle, indem sie in jeder Rück-sicht für den Naturhistoriker ein jungfräuliches Gebiet bildetselbige doch bekanntlich der Schätze ans dem Reiche der Vegetabilicnentbehrend. Zch hätte deshalb einige hundert Meilen mehr nachOsten zu Zurückbleiben sollen, wäre es nicht der innere Drang ge-wesen, der mich lockte, das besprochene Thier mit Augen zu schauen,um es genügend zu beschreiben und zu clasflficiren. Deßhalb," fuhrer fort, mit unterdrückter Stimme, als betreffe es ein wichtigesGeheimnis,bin ich nicht ohne Hoffnung, Jsmael zu überreden,daß er es mich secircn läßt."

Habt Ihr das Geschöpf gesehen?"

Nicht mit den Organen des Gesichts: aber mit weit un-trüglicheren Visionsinstrumenten, nämlich den Schlüffen der Ver-nunft in den Deduktionen aus scicntifischen Prämissen. Ich habedie Sitten und Gewohnheiten des Thieres bewacht, junger Mann,und kann ohne Furcht sagen, aus solchen Judicien, die von gewöhn-lichen Beobachtern würden unberücksichtigt gelassen werden, daß esvon gewaltigen Dimensionen ist, unthätig, vermuthlich ganz träge,von reißendem Hunger, und, wie aus dem Zeugniß dieses ver-ehrungswerthen Jägers hervorgcht, wild und fleischfressend!"

Es würde mir lieber sehn. Fremder," sagte Paul, auf dendes Doktors Beschreibung einen merkwürdigen Eindruck gemacht zuhaben schien,zu wissen, ob das Geschöpf überhaupt ein Thier sey."

Was das betrifft, so habe ich, falls mir sonst der Beweisfehlte, welcher für mich indessen genugsam ans den Angewohnheitendes Thieres geführt ist, Jsmael's Wort selbst dafür. Ich bin dafürvollkommen mit Gründen versorgt. Junger Mann, eine gewöhn-liche eitle Neugier kann mich nicht plagen, aber all' mein wissen-