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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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schaftliches Streben geht, wie ich demüthig glaube, zuerst dahin,meine Kenntniß zu erweitern, und zweitens das Beste meiner Mit-geschöpfe zu befördern. Im Geheimen verlangte mich erstaunlich,den Inhalt des Zeltes zu erfahren, welches Jsmael so sorgfältigbewachte, und dessen wegen er mich genöthigt hatte, zu schwörenzui'ui's per <Ieo3- selbigem auf einem gewissen Umkreis von Ellennicht näher zu kommen, und zwar während einer bestimmten Zeit.Ein lusjurarxluin oder Eid ist eine sehr ernste Angelegenheit, undman darf damit nicht leicht umspringen: da aber mein ganzesUnternehmen von dieser Nachgiebigkeit abhing, so willigte ich ein,indem ich mir die Freiheit vorbehielt, von ferne zu beobachten.ES mögen jetzt zehn Tage her seyu, seit Jsmael, meinen traurigenZustand bei meiner Wißbegier bemerkend, mir denn endlich mit-theilte, daß auf dem Wagen eine Bestie lebe, die er in die Prairiemitnähme, um mit selbigem Eremplar andere von demselben Konus,Wo nicht gar von derselben Speoies anzulocken. Seitdem ist esmein einziges Bestreben gewesen, die Sitten des Thieres zu be-obachten, und was ich bemerke, aufzunotiren. Sobald wir einebestimmte Entfernung erreichen, wo diese Thiere in Menge sollenvorhanden seyn, soll ich die völlig freie Prüfung dieses 8po-eiminis haben."

Paul fuhr fort, mit dem allcrtiefsten Schweigen zuzuhorchen,bis der Doktor seine seltsame, doch charakteristische Erklärung schloß.Dann schüttelte der ungläubige Bienenjäger den Kopf, und schien zuwidersprechen geneigt, indem er sagte:

Fremder, der alte Jsmael hat Euch tief in einen hohlenBaum gesteckt, wo Eure Augen nicht mehr nutz sind als einDrohnenstachel. Auch ich weiß etwas von demselben Wagen, unddarf versichern, daß ich den Kerl der offenbaren Lüge zeihen kann.Seht 'mal, Freund, meint Ihr wohl, daß ein Mädchen wie EllenWade bei einer wilden Bestie es aushalten könnte?"

Weßhalb nicht! Weßhalb nicht?" entgegnete der Naturforscher.