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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Wer sagt, daß ich es glaubte," entgegnet« Abiram mitwildem Blick, der da bekundete, mit wie großer Furcht er bei demGedanken verweilte, den er sich jetzt Mühe gab zu verachten.Heißt das Glaube, was ein schurkischer..., und doch, Jsmael,der Mann mochte am Ende doch ehrlich gewesen sehn! Er sagteuns, die ganze Welt wäre eigentlich nicht besser als eine großeWüste, und es gebe nur Eine Hand, welche die allergelehrtestenLeute durch alle ihre Windungen des Guten und Bösen führenkönne. Wenn das nun von der ganzen Welt wahr ist, so könntees auch von einem Theil wahr sehn."

Abiram, fort mit den Bedenklichkeiten; wie ein Mann!"unterbrach ihn der Auswanderer mit einem heisern Hohngelächter.Du wirst noch ein Betbruder. Aber zu was Nutzen ist es, nachDeiner eigenen Lehre, Gott fünf.Minuten und dem Teufel eineStunde zu dienen? Höre, Freund; ich habe nicht viel von einemguten Landwirth, aber das weiß ich doch: um eine gute Ernte zumachen, dazu gehört auch beim fruchtbarsten Boden vorher einesaure Arbeit, und Eure Schnüffler vergleichen häufig die Erde miteinem Kornfelde, und die Leute, die darauf leben, mit den Früchten.Nu» sag' ich Dir, Abiram, daß Du nicht besser bist, als eineDistel oder das Wollkraut, ja'Du bist ein Hollundergewächs, dasnicht 'mal zum Brennen taugt!"

Der boshafte Blick ans Abiram's schielenden Augen zeugtevon dem in ihm lodernde» Ingrimm. Aber wie er vor dem un-beweglich festen Ausdruck in JSmael's Antlitz fast eben so schnellund wirkungslos znrückprallte, als er verstohlen herausgekommeu,so verrieth er auch, wie der kühnere Geist des Lctztern über denSchleichenden die Oberherrschaft behauptete.

Zufrieden mit seiner Nebermacht, die zu augenscheinlich war,und sich zu oft bei ähnlichen Vorfällen bekundet hatte, um ihnüber ihren Wirkungskreis in Zweifel zu lassen, setzte Jsmael ruhig