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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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sey Dank, mein Pachthof ist zu groß, als daß der Eigeiiihümerje einen Ruheplatz entbehren sollte!"

Nun, wenn Euch die Anpflanzung gefällt, braucht Ihr nurEure Ernte zu machen!"

Ist leichter gesagt als gcthan in diesem Erdwiukel. Ich sageEuch, Abiram, cs thut Noth, sich z» regen, aus mehr als EinemGrunde. Ihr wißt, ich bin Einer, der selten eine Wette macht,der aber, was er versprochen, besser hält, als Ihr Anderen, dieIhr Euch mit den Coutracten auf Papierfetzen befaßt. Eben sogut, wie auf Eine Meile könnt Ihr ans hundert rechnen. Ihrhabt mein Ehrenwort."

Als er dieß sprach, blickte der Auswanderer hinauf nach demkleinen leinenen Zelte, das oben auf dem höchsten Gipfel derFestung stand. Der Wink ward von dem Andern verstanden undbeantwortet, und diente, durch irgend einen geheimen Einfluß, sepes auf ihren gemeinsamen Vortheil oder gemeinsame Gefühle ge-baut, die Harmonie zwischen ihnen wieder herzustellen, die aller-dings in diesem Augenblick etwas auf dem Spiele stand. Abiramentgegnete:

Ich weiß cs, und fühle es in jedem Glieds. Aber ich denkezu sehr an den Grund, weshalb ich mich zu dieser verwünschtenReise ans den Weg gemacht, als daß ich die so große Entfernungvergessen sollte. Weder Ihr noch ich werden Vortheil aus dem ziehen,was wir gethan, bis wir durchaus beenden, was wir einmal an-gefangen haben. Das gilt wohl, mein' ich, in der ganzen Welt.Hört' ich doch 'mal einen reisenden Prediger, der vor langer Zeitden Ohio lang zog, die Worte sprechen: Wenn ein Mann hundertJahre im Glauben lebte, und dann einen einzigen Tag abfiele, sowürde er finden, daß ihm die Rechnung allein nach dem Abfallgemacht, und daß alles Schlechte und nichts vom Guten ihm würdeangerechnet werden."

Und Ihr glaubtet, was der hungrige Heuchler predigte?"