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deckten den Himmel, bald dichter und dichter übereinander gedrängt,von heftigen Windstößen so gewaltsam getrieben, daß man durchihre Oeffnungen auf kurze Augenblicke den herrlichen Glanz desewigen Himmels entdecken konnte, so groß und ewig, daß alle An-strengungen der atmosphärischen Welt nichts dagegen vermögen.Unten fegte der Wind über die wilden und nackten Haidcsteppenmit einer Heftigkeit, wie man ste selten in einem minder offenenHimmelsstrich des Festlandes kennt. Zur Fabelzeit würde manleicht ans den Schluß gekommen sehn, der Gott der Winde habeseinen Untergebenen erlaubt, ans ihren Höhlen heranszufahren undmit Ausgelassenheit über Wildnisse zu stürmen, wo ihrem Spieleweder Baum, noch Menschenwcrk, noch Berge, noch irgend sonstetwas sich entgegensetze.
Obgleich Nacktheit das vorzügliche Kennzeichen des Orts war,wohin wir jetzt den Auftritt unserer Erzählung verlegen müssen,so war er doch nicht ganz ohne Zeichen des menschlichen Lebens.Mitten aus dem eintönigen Anschwcllen und Niederstnken der Prairieerhob sich ein einsamer, nackter und abgerissener Fels am Randeeines kleinen Bächleins, welches, nachdem es sich weithin durch dieEbenen geschlängelt, endlich seinen Weg zu einem der tributpflich-tigen Ströme des , Vaters der^Flüffe' fand. Ein Strich ebenenLandes lag in der Nähe des Abhangs, und da der Fleck nochimmer eingcsänmt war von einem dichten Erlen- und Snmach-Gebüsch, so konnte man glauben, der Boden habe einst hier einemkleinen Walde Nahrung gewährt. Die Bäume selbst waren in derFolge auf den Gipfel und die Klippen der benachbarten Felsen ver-pflanzt worden. Auf dieser kleinen Erhöhung fand man die Spurender Menschen, worauf vom Wildstcller'oben angespielt worden.
Von unten aus betrachtet, war da nicht mehr zu sehen, alseine Brustwehr von Holzstämmen und Steine», so zusammenge-gchänft, wie es am wenigsten Arbeit machte! wenige niedrige Dächer,aus Rinde und Zweigen geflochten; hie und da Erdanfwürfe, wie